SZ 27.04.2026
14:43 Uhr

(+) Sicherheitsrisiko: So tödlich kann ein Eisblock am Mount Everest sein


Ein riesiger, instabiler Eisturm blockiert die Route auf den Mount Everest zwischen Basislager und Lager 1. Dawa Tashi Sherpa hat erlebt, was passieren kann, wenn ein solcher Eisblock bricht. Er hat eine solche Tragödie vor zwölf Jahren als Einziger überlebt.

(+) Sicherheitsrisiko: So tödlich kann ein Eisblock am Mount Everest sein

Die Everest-Saison gerät derzeit ins Stocken. Ein riesiger, instabiler Eisturm, ein Sérac im Khumbu-Eisbruch, blockiert die Route zwischen Basislager und Lager 1. Teilweise ist der Brocken so hoch wie ein zehnstöckiges Gebäude. Der Khumbu-Eisbruch ist ein Gletscherabbruch, dessen tiefe Spalten sich ständig verändern. Er gilt als einer der schwierigsten Abschnitte auf dem Weg zum Gipfel des Mount Everest. Normalerweise sichern vor Beginn der Saison die Icefall Doctors, eine Art Eliteeinheit erfahrener Climbing-Sherpas, den Weg von rund 5300 Meter bis zum Lager 2 auf etwa 6400 Meter mit Fixseilen und Leitern. Aber auch sie können ihre Arbeit aus Sicherheitsgründen derzeit nicht vollenden. Sie haben einen Riss im Sérac entdeckt, der sich immer stärker vergrößert. Dieser könnte darauf hindeuten, dass der Eisturm in den nächsten Tagen einstürzt.

Ein Netzwerk aus Bergführern, Ärzten und Kliniken soll mit fingierten Rettungsflügen und falschen Diagnosen Geld verdient haben. Teilnehmer von Touren seien genötigt worden, selbst bei harmlosen Gesundheitsproblemen einer Flugrettung zuzustimmen.

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