SZ 30.09.2026
06:00 Uhr

(+) Schufa-Score: Was die Schufa lieber nicht erzählt


Die Auskunftei hat monatelang den Eindruck erweckt, es gebe für Verbraucher nur noch einen transparenten Score. Recherchen zeigen: Das stimmt so gar nicht.

(+) Schufa-Score: Was die Schufa lieber nicht erzählt
Die Schufa mit Sitz in Wiesbaden ist die größte deutsche Auskunftei. Sie hat Daten von mehr als 68 Millionen Bürgerinnen und Bürgern gespeichert.
IMAGO/Rüdiger Wölk

Als die Auskunftei Schufa im März dieses Jahres ihren neuen Score veröffentlicht hat, sparte sie nicht mit Superlativen. Die neue Bewertungsmethode sei ein „Meilenstein“, der angeblich transparenteste Score der Welt. Künftig könne jeder Bürger sehen, warum er als wie kreditwürdig einsortiert werde. Die zwölf Faktoren, die man dafür heranziehe, mache man öffentlich. Ein Faktor ist zum Beispiel, wie lange jemand an seiner aktuellen Adresse wohnt, ein anderer, wie alt der älteste Bankvertrag ist. Kunden könnten so einsehen, in welchem Bereich sie ihren Score verbessern könnten. Banken oder Unternehmen, hieß es, sähen künftig den gleichen Score wie Kunden. Die dazugehörige Pressemitteilung im Frühjahr begann mit nur zwei Wörtern: „ein Score“. Und bis heute steht auf der Startseite des Unternehmens groß: „Hier geht’s zum neuen Schufa-Score.“

Zwölf Informationen entscheiden mit darüber, ob Sie einen Kredit oder einen Mobilfunkvertrag bekommen. Erstmals legt die Schufa offen, welche das sind. Wir zeigen sie – und rechnen Ihren Score aus.

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