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26.08.2026
12:26 Uhr
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Der Sender wollte viel zu lange ignorieren, dass es bei dieser Landtagswahl auch um seine eigene Existenz geht. Jetzt kämpft er, mit wenig subtilen Mitteln. Aber zu Recht.

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) kämpft um sein Überleben als Drei-Länder-Anstalt, und die Mittel sind nicht subtil. In Fernsehsendungen wird ein kurzer Bildausfall simuliert, im Radio herrscht ein paar Sekunden Stille, online ersetzen schwarze Tafeln die Vorschaubilder. „Kein MDR mehr in Sachsen-Anhalt? Das könnte passieren“, heißt es. Nämlich dann, wenn die AfD an die Macht kommt und eines ihrer wichtigsten Versprechen wahrmacht: als Erstes die Medienstaatsverträge zu kündigen.
Reint Gropp forscht in Halle und ist einer der wichtigsten Ökonomen Deutschlands. Er warnt eindringlich vor einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt und sagt, die Wirtschaft des Landes würde dann leiden.
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