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24.08.2026
13:45 Uhr
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Henry Lindemeier versucht, in Sachsen-Anhalt mit AfD-Wählern ins Gespräch zu kommen. Weil er mit der Nationalflagge auftritt, wird er als „rechter Sack“ beschimpft. Deshalb appelliert er an die politische Mitte.

Die Mitte-Parteien, auch die Grünen, sollten im Wahlkampf mit „unserem Staatssymbol“ rausgehen, rät der Aktivist Henry Lindemeier – hier auf einem Platz in Gardelegen. Beate Achilles
Henry Lindemeier ist einer, der dorthin geht, wo es wehtut. Seit mehr als zwei Jahren demonstriert er fast täglich mit einer großen Ukraine-Flagge vor dem Russischen Haus für dessen Schließung, lässt über einen Lautsprecher immer wieder Luftalarm abspielen. Anfangs war seine Idee, mit Russen ins Gespräch zu kommen, das klappte leidlich. Nun hat Lindemeier zeitweise das Banner der Ukraine gegen eine große Deutschlandfahne getauscht und reist zusammen mit einem befreundeten Anwalt damit in Sachsen-Anhalt umher.
Heimunterricht, Blockade bei Migration und Einbürgerung: Wie handlungsfähig sind Deutschlands politische Institutionen, falls die AfD nach einem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt mit ihren Plänen Ernst macht?
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