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06.05.2026
11:24 Uhr
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Die Essayistin und Bestsellerautorin Gabriele von Arnim hat ein sehr persönliches Buch über das Abschiednehmen geschrieben, in dem einige gute Gründe für Zuversicht stecken.

„Vielleicht will ich ja über Abschiede schreiben, um mich auf den letzten Abschied vorbereiten zu können.“ Gabriele von Arnim 2024 im Münchner Literaturhaus. Catherina Hess
An dem Tag, an dem klar ist, dass Donald Trump erneut zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, fährt die Schriftstellerin Gabriele von Arnim mit dem Zug von Berlin nach Hamburg. Am Abend soll sie vor Publikum über Zuversicht sprechen. Wie soll das gehen, fragt sie sich verzweifelt, es erscheint ihr schier unmöglich an diesem düsteren Tag. Und doch wird die Lesung sie versöhnen: „Uns verband die gemeinsame Ratlosigkeit.“
Auch diese Regierung verendet in Ängsten und Eitelkeiten? In den Medien ist es jeden Tag fünf vor zwölf? Warum es in diesen Zeiten kein Eskapismus ist, mit einem alten König und einem Tier in Not zu fühlen.
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