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03.09.2026
12:06 Uhr
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Wiktor Hordijenko geht mit Gewehr, Drohnenstörgerät und Schutzweste aufs Feld, sein Hof liegt gleich hinter der Front. Russlands Krieg hat ihm viel genommen, auch den Vater. Aber noch gibt der Bauer nicht auf.

Nach der Befreiung von Cherson durch die ukrainische Armee kaufte Wiktor Hordijenko viel Land für den Getreideanbau. In den Böden steckten Tausende russische Minen.
Foto: Andrey Kovalenko
Eigentlich sollte sich Wiktor Hordijenko nur Gedanken machen müssen, wie er eine Rekordernte von 15 000 Tonnen Weizen verkaufen könnte. Doch stattdessen muss er sich Hunderter russischer Drohnen erwehren, die seine Ernte in Brand stecken, seine Mähdrescher zerstören und auf seiner Farm schon drei Menschen das Leben gekostet haben, auch das seines Vaters.
Russland hat in der Ukraine offensichtlich eine Drohne benutzt, die sich ihr Ziel selbständig suchte. Drei Zivilisten starben. Die UN versuchen seit Jahren, Regeln für solche autonomen Waffensysteme zu schaffen.
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