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10.05.2026
11:54 Uhr
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Beispielhaft scharfsinnig erzählt Sebastian Haffner in „Der Teufelspakt“ die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen als großes historisches Drama. Jetzt erscheint eine Neuauflage.

Meister des zeitlos eindringlichen historischen Essays, der ohne jedes Moralisieren auskommt: Sebastian Haffner (hier 1983). Imago
Wenn Sebastian Haffners „Teufelspakt“ irgendwo, auf einem weit entlegenen Erdteil, handeln würde – auch dann wäre die Lektüre zu empfehlen. Haffner ist ein Meister des historischen Essays, seine Sätze schwungvoll und die Beobachtungen so eindringlich, wie man es selten in der deutschen Historiografie geboten bekommt. Das Thema, das Haffner 1967 in einem schmalen Buch verdichtete, betrifft uns jedoch wie kaum ein anderes. Es geht um die Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts.
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