SZ 19.04.2026
09:03 Uhr

(+) Rechtsextremismus: Herzklopfen im „Führerbunker“


Die Investigativreporterin Angelique Geray hat verdeckt in der Neonazi-Szene recherchiert. Ihr Buch erzählt viel über die Kontinuität rechtsextremer Gewalt im Land.

(+) Rechtsextremismus: Herzklopfen im „Führerbunker“

Als Isabell den „Führerbunker“ betritt, darf sie sich nicht anmerken lassen, wie sehr ihr Herz rast. Sie fürchtet aufzufliegen, hier in dieser traurigen Gartenlaube mit den Reichskriegsflaggen an der Wand. Was, wenn herauskommt, dass sie gar nicht Isabell ist, Altenpflegerin aus Berlin, die zweifelt am demokratischen System, sondern Journalistin? Sie spürt die versteckte Kamera in der Innentasche ihrer Daunenjacke. Sie stellt Fragen beiläufig und versucht, an den richtigen Stellen zu nicken. Dann präsentiert der Neonazi, der sie hierher eingeladen hat, die Kugelbomben unter seinem Bett.

Sie tragen wieder Glatze und schmieren Hakenkreuze auf Klos. Was passiert da gerade in deutschen Kinderzimmern, auf deutschen Schulhöfen? Eine Spurensuche in Mecklenburg-Vorpommern.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: