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29.03.2026
11:00 Uhr
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In ganz Israel protestieren Menschen gegen den Krieg. Die größte Kundgebung findet auf dem Habima-Platz in Tel Aviv statt. Und dort geht es bald um viel mehr als Iran.

In Tel Aviv halten Anti-Kriegs-Aktivisten schweigend die Bilder von Kindern. Diese waren in Israel, den Palästinenstergebieten, in Iran und in Libanon getötet worden. Maya Levin/AP
Nach etwa einer Stunde erklimmt ein Mann mit Bibi-Netanjahu-Maske in orangefarbener Häftlingskleidung den kleinen Hügel auf dem Habima-Platz in Tel Aviv. Da wogt das Getümmel zwischen Demonstranten und Polizei schon eine ganze Weile. Der Platz ist an diesem Samstagabend voll, es ist die erste große Antikriegsdemonstration seit dem Angriff Israels und der USA auf Iran Ende Februar. Im ganzen Land, in 22 Städten sind Menschen zusammengekommen, in Jerusalem, in Haifa, im Norden Israels, wo die Menschen von Iran und der libanesischen Hisbollah beschossen werden und sich von der Regierung im Stich gelassen fühlen. Aber nirgends so zahlreich wie in Tel Aviv.
Ein baldiges Kriegsende ist für den US-Präsidenten wichtiger als für die Führung in Iran. Und Israel ist an einem schnellen Frieden auch nicht interessiert. Wie kann es nun weitergehen? Kommt es zu einer Beruhigung oder zur Eskalation?
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