SZ 24.07.2026
22:21 Uhr

(+) Pop: Für immer wir


Erst Phil Collins, dann Rod Stewart und nun Jon Bon Jovi, der seine Show in New York abbricht: Warum gehen wir auf die letzten Konzerte der Großen, auch wenn sie längst nicht mehr klingen wie einst?

(+) Pop: Für immer wir
Jon Bon Jovi tritt 2024 während der Verleihung der MusiCares Person of the Year zu seinen Ehren auf. Chris Pizzello/AP/dpa

Inmitten 20 000 singender Hardcore-Bon-Jovi-Fans befinde ich mich am Abend des 23. Juli im Madison Square Garden New York. Die Arena von den blinding lights hell erleuchtet, die Leute strahlen, die Menschen im Glück des Augenblicks, auch ich gröle „Woah, we’re halfway there“. Und genau hier endet der Abend für alle, auch die aus der ganzen Welt angereisten Fans. Nach genau 85 Minuten bricht Jon Bon Jovi das Konzert ab.

Bad Bunny spielt am Ende seiner Welttournee ein unvergessliches Konzert in Mailand. Dazu gehört auch, dass er sich traut, was andere Superstars live unbedingt vermeiden wollen: Stille.

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