SZ 06.07.2026
14:58 Uhr

(+) Öffentlicher Nahverkehr: Münchner Region plant den Einstieg ins autonome Fahren


Schon in wenigen Jahren könnten die ersten fahrerlosen Kleinbusse im Umland unterwegs sein. Langfristig versprechen sich Verkehrsplaner davon niedrigere Kosten, mehr Verbindungen und eine Antwort auf den Fahrermangel.

(+) Öffentlicher Nahverkehr: Münchner Region plant den Einstieg ins autonome Fahren

Es klingt nach Science-Fiction: Bereits in zwei Jahren könnten testweise autonom fahrende Kleinbusse im Münchner Umland unterwegs sein. Der Probebetrieb soll über den On-Demand-Busservice „Flex“ im Landkreis München erfolgen. Langfristig verfolgen die Verkehrsplaner jedoch deutlich größere Ziele: Schrittweise sollen in der gesamten Region fahrerlose Busse und Shuttlefahrzeuge eingesetzt werden. Internen Papieren zufolge sind bis 2035 bereits 500 autonome Busse und 2000 Shuttles denkbar. Bis 2045 könnte ihre Zahl auf 5000 Busse und 20 000 Shuttles steigen. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss hat der Mobilitätsausschuss des Münchner Kreistags an diesem Montag, 6. Juli, gefasst.

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