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11.03.2026
15:09 Uhr
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Ein Dorf in Oberfranken steht nach der Wahl ohne Bürgermeister da. Der Sieger mag nicht. Und nun?

Zwar ist bei der Kommunawahl in Hiltpoltstein ein Sieger ausgezählt worden, dennoch kann keine Stichwahl stattfinden. (Symbolbild) Foto: Pia Bayer/dpa
Für die Menschen im oberfränkischen Hiltpoltstein ist nach der Kommunalwahl wieder vor der Wahl: Statt einen neuen Bürgermeister bei der Stichwahl zu bestimmen, müssen sie nun komplett neu wählen. Einer der beiden Kandidaten habe erklärt, nicht für die Stichwahl antreten zu wollen, teilte das Landratsamt Forchheim mit. „Dieser Verzicht ist möglich. Das Gesetz sieht dann eine Neuwahl in der Regel innerhalb von drei Monaten vor.“
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Die Amtsgeschäfte führt bis dahin nach Angaben des Landratsamts der in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates gewählte zweite Bürgermeister. Für die Bürgermeisterwahl in dem Dorf im Landkreis Forchheim hatte es keine Wahlvorschläge gegeben, die Wahlberechtigten konnten stattdessen eigene Vorschläge auf den Wahlzettel schreiben. Die meisten Stimmen bekam nach Medienberichten Matthias Witschel mit 38,5 Prozent und der bisherige zweite Bürgermeister Georg Potzner (CSU) mit 24,1 Prozent.
Witschel allerdings will an der Stichwahl nicht teilnehmen: „Ich bin sehr positiv überrascht, dass so viele Menschen mich gewählt haben, aber ich habe von Anfang an gesagt, dass ich, wenn es zur Stichwahl kommt, an dieser nicht teilnehmen möchte“, sagte er dem Fränkischen Tag.
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