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04.06.2026
14:40 Uhr
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Im Fall des ermordeten Fabian beschreibt vor Gericht ein Rechtsmediziner, wie der Achtjährige gestorben ist. Über einen Prozesstag an der Grenze des Erträglichen.

Die Angeklagte Gina H. schützt sich beim Betreten des Gerichtssaals mit einer Aktenmappe vor den Kameras der Fotografen. Jens Büttner/dpa
Johannes Manhart spricht seit einer halben Stunde, da muss der erste Zuschauer mit Kreislaufproblemen den Saal verlassen. Der Rechtsmediziner hat den Leichnam des achtjährigen Fabian obduziert. An diesem neunten Prozesstag soll er Auskunft geben über die Auffindesituation am Tatort, Verletzungen am Körper des Kindes und die mögliche Todesursache. Die Powerpoint-Präsentation des Sachverständigen wird die meisten in Saal 2002 des Rostocker Landesgerichtes an die Grenze des Erträglichen führen. Nur die Angeklagte hat den Kopf auf die Hand gestützt, blättert in der Akte wie eine gelangweilte Schülerin, hin und wieder macht sie Notizen.
Es ist ein normales Haus in einer normalen Gegend, der Kriminalhauptkommissar denkt schon: Fehlalarm. Dann öffnet er die Tür zum Keller. Und da unten: ein nackter Junge. Folge 4.
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