|
10.06.2026
15:51 Uhr
|
Claudia Sheinbaum ist die erste Staatschefin Mexikos, weltweit gilt sie als Galionsfigur für Linke und ist im Land überaus beliebt. Ein Besuch in ihrer berühmten Morgenkonferenz verrät viel über ihren Politikstil.

Sogar Donald Trump hat ihr gegenüber so etwas wie Respekt bekundet: Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, hier vor der WM mit Vertretern der Fußball-Nationalmannschaft. Cristopher Rogel Blanquet/Getty Images
Endlich einmal etwas, das Claudia Sheinbaum nicht so recht gelingen mag. Am Ende ihrer Frühpressekonferenz im Nationalpalast in Mexiko-Stadt will die Präsidentin noch zwei WM-Bälle an die Journalisten vor ihr verteilen. Den ersten wirft sie etwas zu kurz, sodass die Reporterin, die ihn unbedingt fangen will, stolpert und hinfällt. Der zweite Ball prallt ab, fliegt quer durch den großen Raum und droht eine Kamera zu treffen. Mexikos Präsidentin wirkt etwas überfordert von der Situation – ein Bild, das man nicht oft zu sehen bekommt. Ganz im Gegenteil.
Im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt sind die VIP-Boxen seit Jahrzehnten vertraglich so vergeben, dass die Fifa dort keine Extrapreise für WM-Spiele verlangen kann. Die heimische Justiz stärkt die Rechte der Logenbesitzer.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: