SZ 24.04.2026
02:17 Uhr

(+) „Maybrit Illner“: Palavern mit Pahlavi


Man kann gar nicht sagen, wer am langweiligsten war: der iranische Exilpolitiker Reza Pahlavi, Grünen-Chef Felix Banaszak – oder doch CDU-Mann Thorsten Frei? In einer untertourigen „Maybrit Illner“-Sendung sparen alle Beteiligten Sprit.

(+) „Maybrit Illner“: Palavern mit Pahlavi
Der iranische Exilpolitiker Reza Pahlavi (li.), Okönomin Isabella M. Weber und CDU-Politiker Thorsten Frei. ZDF/Svea Pietschmann

Von Anfang an durchzieht eine bleierne, bewusstseinsschmälernde Langeweile diese Illner-Ausgabe, in der es doch eigentlich krisenmäßig ordentlich zur Sache gehen soll. Als hätte man auf dem Flughafenrollfeld ein bisschen zu lang im Kerosinnebel gestanden, wird einem der Spritpreis in Deutschland schon Sekunden nach Sendungsstart seltsam egal. Man hängt an den Lippen der Talkenden, aber nicht, weil aus ihnen so interessanter Inhalt käme, sondern um nicht das Gleichgewicht zu verlieren und, von plötzlichem Schlafdruck übermannt, seitlich von der Fernsehcouch zu kippen.

Ist Deutschland für die Ukraine wichtiger als die USA? Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij soll sich bei Maybrit Illner zwischen strategischen Partnern entscheiden. Ein ungemütlicher Abend.

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