Von Anfang an durchzieht eine bleierne, bewusstseinsschmälernde Langeweile diese Illner-Ausgabe, in der es doch eigentlich krisenmäßig ordentlich zur Sache gehen soll. Als hätte man auf dem Flughafenrollfeld ein bisschen zu lang im Kerosinnebel gestanden, wird einem der Spritpreis in Deutschland schon Sekunden nach Sendungsstart seltsam egal. Man hängt an den Lippen der Talkenden, aber nicht, weil aus ihnen so interessanter Inhalt käme, sondern um nicht das Gleichgewicht zu verlieren und, von plötzlichem Schlafdruck übermannt, seitlich von der Fernsehcouch zu kippen.
