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18.05.2026
14:49 Uhr
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Jahrzehntelang dokumentierte Rachel Salamander in Ton, Bild und Texten die Auftritte ihrer berühmten Gäste in der jüdischen „Literaturhandlung“. Eine Ausstellung in der Münchner Monacensia zeigt nun dieses erstaunliche „Archiv Salamander“.

Eine Ikone im Archiv: Rachel Salamander in der nach ihr benannten Sammlung in der Monacensia im Hildebrandhaus. Thomas Dashuber
Man kann es noch genau hören: die gespannte Aufmerksamkeit, die feierliche Stimmung, aber auch die Erwartung baldiger Heiterkeit. All das geht vom Publikum des Berliner Renaissance-Theaters aus. Es ist der 14. September 1999, der letzte September des letzten Jahrhunderts und Jahrtausends, und Rachel Salamander stellt ihren Gast vor, den doch schon alle kennen. Marcel Reich-Ranicki ist an diesem Abend in Berlin schon lange einer der bekanntesten Deutschen, Zeitungskritiker und Fernsehgesicht. Die ganze Wahrheit seiner Geschichte wird seinem Publikum aber erst jetzt, an diesem Abend und in diesen Tagen offenbart, denn gerade erscheinen seine Memoiren unter dem Titel „Mein Leben“. Darin geht es ebenfalls um einen Abend in diesem Renaissance-Theater.
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