Im Laufe der Therapiesitzungen, welche Salman Rushdie zur Bewältigung des Attentats besuchte, das ihn am 12. August 2022 das rechte Auge und beinahe auch das Leben gekostet hatte, fiel dem Autor auf, dass er keines der typischen Symptome posttraumatischer Belastungsstörung aufwies. Er hatte weder Albträume, in denen der Angriff vorkam, noch erlebte er ihn im Geiste wieder und wieder. Rushdie fragte seinen Therapeuten, warum das so sei. „Weil Sie ein bad-ass motherfucker sind“, antwortete der Therapeut. „Ist das ein Fachausdruck?“, fragte Rushdie. „Ja“, sagte der Therapeut.
