Es gab diesen Moment, sagt Helene Bracht, als ihr klar wurde: Jetzt erzähle ich ja auch von meiner Mutter. Wie so viele Autorinnen vor ihr, von Simone de Beauvoir in „Ein sanfter Tod“ über Annie Ernaux in „Eine Frau“ bis, sagen wir, Lukas Bärfuss in „Königin der Nacht“. „Da will offenbar etwas geschrieben werden, mal sehen, was daraus wird“, habe sie gedacht und weitergemacht.
