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23.09.2026
14:04 Uhr
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Schon wieder hat es bei den Wahlen nicht gereicht: Der erhoffte Kubicki-Effekt ist bisher nur ein Effektchen. Für die FDP wird es eng.

FDP-Chef Wolfgang Kubicki im Wahlkampf in Berlin: Seine Anhänger posten gerne Raketen-Emojis, aber bisher reicht sein Schub noch nicht.
Foto: Christoph Soeder/dpa
Hinter den großen Dramen bei den Landtagswahlen spielen sich auch ganz kleine Dramen ab. Und damit ist man bei der FDP. Die Liberalen mussten zittern, ob sie in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern vor oder hinter der Tierschutzpartei landen. Bei Landtagswahlen im Osten Deutschlands geht es für die FDP nicht mehr um die Fünf-Prozent-Hürde. Die ist in weiter Ferne. Die kleinere FDP braucht kleinere Vergleichswerte, um Erfolge und Niederlagen bei Wahlen zu bewerten. Die Kopf-an-Kopf-Rennen, die sich die FDP mittlerweile regelmäßig mit der Kleinstpartei der Tierschützer liefert, bieten sich dafür an.
Er ist 74, mag Altherrenwitze und soll jetzt die FDP retten. Aber wird Wolfgang Kubicki das gelingen, ohne sich der AfD gefährlich anzunähern? Eine Runde Golf mit einem Mann, der auch rhetorisch gerne zuschlägt.
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