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20.03.2026
13:52 Uhr
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Wolfram Weimer tritt wieder in Leipzig auf. Im trostlosesten Raum der Deutschen Nationalbibliothek, deren Ausbau er bis vor Kurzem verhindern wollte. Die Strategie der Veranstalter geht auf.

Wer in diesen Buchmessetagen den Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in Leipzig finden will, muss wirklich suchen. Demonstranten, die ihm ihre Meinung sagen wollen, zum Beispiel. Etwa dreißig von ihnen war es durch akribische Recherche in der traditionell etwas unübersichtlichen Programmübersicht gelungen, Weimers Standort am Donnerstagabend zu bestimmen. Da sollte er an einer Podiumsdiskussion in der Deutschen Nationalbibliothek teilnehmen. Wie sagt man so schön: ausgerechnet.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wird bei der Eröffnung der Leipziger Buchmesse ausgebuht und für seinen „autokratischen Gestus“ abgewatscht. Die Literatur gerät leider zur Nebensache.
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