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04.08.2026
08:57 Uhr
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Maulkorb für Lehrkräfte, Inklusion abschaffen, mehr Kaiserreich im Geschichtsunterricht – die AfD will in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die Schulen umkrempeln. Wie weit könnte sie gehen?

AfD und Schule Collage: Florian Gmach/SZ; Fotos: shutterstock
Schule ist für die AfD kein Ort der Integration, an dem stärkere und schwächere Schüler aus verschiedenen Milieus aufeinandertreffen und gefördert werden. Für die Rechts-außen-Partei steht der Leistungswettbewerb im Vordergrund. Die Landesverbände in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern haben in ihren Wahlprogrammen ausformuliert, was sie ändern wollen, falls sie an die Regierung kommen. In beiden Bundesländern wird im September gewählt, die AfD liegt dort in Umfragen mit 41 und 36 Prozent vorn. Bildung ist Ländersache, die Landesregierungen können vieles entscheiden und beeinflussen – aber nicht alles. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Ein Lehrer aus Stendal erklärt einem Schüler, warum er die AfD nicht gewählt hat, und wird abgemahnt. Sein Fall zeigt, wie die Partei gezielt Unsicherheit an Schulen sät.
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