SZ 18.06.2026
11:31 Uhr

(+) Künstliche Intelligenz: Macron will „Plattform“, um KI international zu regulieren


Beim G-7-Gipfel in  Évian verständigen sich einige Staaten auf die Erarbeitung gemeinsamer Regeln für künstliche Intelligenz. Es drohten Gefahren für die Demokratie, warnt Frankreichs Präsident.

(+) Künstliche Intelligenz: Macron will „Plattform“, um KI international zu regulieren

In die Bemühungen, die fortschrittlichsten Modelle künstlicher Intelligenz (KI) auf internationaler Ebene zu regulieren und mögliche Gefahren zu begrenzen, ist am Mittwoch Bewegung gekommen. Auf dem G-7-Gipfeltreffen führender demokratischer Industrienationen in Évian haben sich einige Staaten auf eine „Kooperationsplattform zum Umgang mit den Risiken der künstlichen Intelligenz“ verständigt. Das erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron am Ende des zweitägigen Treffens. Es gehe darum, gemeinsame Standards zu erarbeiten, aber auch Erkenntnisse zu teilen, wie eine richtige Antwort aussehen könne. Die Struktur werde in den kommenden Monaten aufgebaut, im September werde man sich wieder treffen. Welche Staaten mitmachen, sagte Macron nicht. Er versprach, das Thema auf europäischer Ebene voranzutreiben.

Ethisch besonders integer – so stellt Google sich gern dar, gerät jetzt aber wegen einer KI-Vereinbarung mit dem Pentagon in die Kritik. Ein Mitarbeiter rügt Schutzklauseln als wirkungslos und greift die Konzernleitung scharf an.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: