SZ 28.04.2026
14:50 Uhr

(+) Krise im Volkswagen-Konzern: „Wir müssen an die Substanz“


In Wolfsburg hat der mächtige VW-Aufsichtsrat über die Zukunft des Konzerns beraten. Und es sieht nicht gut aus: An den deutschen Standorten werden neue Einschnitte vorbereitet, macht etwa der Audi-Chef deutlich. Aber ohne die Betriebsräte geht nichts.

(+) Krise im Volkswagen-Konzern: „Wir müssen an die Substanz“
Blick auf das Heck eines ID.7 von Volkswagen – und zwar im Werk in Emden. Lars Penning/dpa

Wenn es wirklich ernst wird, dann kehrt bisweilen diese eigentümliche Stille ein. Plötzlich erstirbt die laute Debatte für einen Moment und weicht einer Ruhe, die schon ahnen lässt, dass sie die nächste Eskalation in sich tragen könnte. Das ist im Privaten zwischen zweien nicht anders als in einem Konzern mit immer noch rund 660 000 Leuten. In einem Konzern wie Volkswagen.

In der Autofabrik Osnabrück mussten sie schon viel durchmachen. Und die Zukunft ist wieder mal ungewiss. Die Rettung scheint die Rüstungsindustrie zu sein. Was macht das mit den Beschäftigten – und den Menschen in einer Stadt, die sich Friedensstadt nennt?

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