SZ 15.05.2026
15:59 Uhr

(+) Krise der Königlichen: Real Madrid – die perfekte Seifenopfer


Streit und Intrigen im mittlerweile fast täglichen Rhythmus. Real zerlegt sich in aller Öffentlichkeit. Diesmal in den Hauptrollen: Kylian Mbappé, Trainer Álvaro Arbeloa – und ein seltsamer Auftritt des mächtigen Präsidenten.

(+) Krise der Königlichen: Real Madrid – die perfekte Seifenopfer
„Man wird mich erschießen müssen, um mich hier wegzukriegen“, sagt Real-Präsident Florentino Pérez auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Meng Dingbo/Xinhua/Imago

Falls sich jemand die Rechte für eine TV-Doku der laufenden Saison des spanischen Rekordmeisters Real Madrid gesichert haben sollte: Er hat Gold in seinen Händen. Es gab schon vor Ende dieser Woche nichts, was es nicht gab – Intrigen, Zeter, Mordio, Gewalt, Sex, sportliche Höhenflüge und Abstürze, Demütigungen durch den Erzrivalen Barça –, und es kamen noch mehr süffige Ingredienzien dazu: Herzschmerz, Politik, Repression. Und – am Rande des sportlich bedeutungslosen 2:0-Sieges gegen das abgestiegene Real Oviedo – ein weiteres, öffentlich inszeniertes Zerwürfnis.

Als Coach hat Fabian Hürzeler einiges bewegt in England, deshalb ist er auch in Deutschland begehrt. Der 33-Jährige erzählt, warum er trotzdem lieber in Brighton bleibt, wie er Unstimmigkeiten mit Kollege Arteta klärte und was ihn noch mit St. Pauli verbindet.

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