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03.05.2026
12:17 Uhr
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Ungarns designierter Premier Magyar will mit dem System der Orbán-Ära brechen und in Brüssel Vertrauen schaffen. Der designierte Europäische Generalstaatsanwalt mahnt zur Eile. Andernfalls werde es schwer, an veruntreutes Vermögen zu gelangen.

Hofft auf einen Anruf aus Budapest: Andrés Ritter, der designierte Leiter der Europäischen Staatsanwaltschaft. Harald Tittel/picture alliance/dpa
Péter Magyars schärfste Kampfansage an die alten Machtzirkel in Ungarn ging im Jubel fast unter. Als er am Abend seines Wahlsiegs im April vor Tausenden seiner Landsleute in Budapest redete und proklamierte, man habe „Ungarn befreit“, erneuerte der designierte Regierungschef auch eines seiner zentralen Versprechen. Zu seinen ersten Amtshandlungen werde es gehören, der Europäischen Staatsanwaltschaft beizutreten. Jener Behörde also, die seit fünf Jahren in fast allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union damit beschäftigt ist, Straftaten zulasten des EU-Budgets aufzuklären: Subventions- und Zollbetrug, Mehrwertsteuerhinterziehung und Korruption.
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