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22.06.2026
16:14 Uhr
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Nach dem Güterzug-Unglück in München deutet vieles darauf hin, dass es zu einer „Flankenfahrt“ kam. Was das bedeutet, warum es so gefährlich ist – und was das „Auge des Lokführers“ damit zu tun hat.

Aus dem Gleis gesprungen: einer der havarierten Güterzugwaggons während der Bergung. Johannes Simon
Es ist eine nüchterne Meldung. Überschrift: Störfall. Schlagzeile: Sonstige Kollision. Strecke: 5560, sprich Münchner Nordring. Nach diesem Schema wird jeder Zwischenfall auf dem deutschen Schienennetz dokumentiert, egal ob es sich nur um eine kaputte Weiche handelt oder um ein schweres Unglück wie jenes, das sich in der Nacht von Freitag auf Samstag in München ereignet hat.
Stuttgart 21 wird erst 2031 fertig, die zweite Münchner Stammstrecke wird immer teurer, Sanierungen straucheln. Kann die Deutsche Bahn überhaupt noch Großprojekte stemmen? Eine Spurensuche.
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