Der Film „Vaterland“ beginnt so, wie er enden wird, mit einer Stille, die nicht hält. Ein Mann in einem Hotelzimmer telefoniert mit seiner Schwester. Im Bett hinter ihm liegt ein nackter Mann, der irgendwann aufsteht, sich anzieht und geht. Die Kamera bleibt einfach weiter starr auf den nur mit einer Unterhose bekleideten August Diehl gerichtet, er spielt Klaus Mann. Am Apparat ist Erika. Was die geplante Reise denn solle, fragt Klaus, rauchend, womöglich benebelt, wie von weiter her.
