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25.05.2026
13:55 Uhr
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Der Papst lädt den Vertreter eines KI-Unternehmens zur Präsentation seiner Enzyklika ein. Dessen Firma hatte das Pentagon kürzlich auf eine schwarze Liste gesetzt.

Ungewöhnlicher Gast bei der Präsentation der Enzyklika: Der Papst begrüßt Christopher Olah, Mitgründer des KI-Unternehmens Anthropic, der im Streit mit Donald Trump liegt. Alberto Pizzoli/AFP
Für das, was der Papst an diesem Pfingstmontag macht, gibt es im Italienischen eine schöne Redensart: „Ci mette la faccia“. Er hält sein Gesicht hin, sagt man, wenn jemand öffentlich für etwas einsteht. Leo XIV. präsentiert seine neue Enzyklika „Magnifica humanitas“ selbst. Damit bricht er mit einer Tradition: Bisher wurden Enzykliken meist in einer Pressekonferenz näher erläutert, aber in Abwesenheit des jeweiligen Papstes.
Dass Donald Trump sich für eine Art Auserwählten hält, ist nichts Neues. Dass ein US-Präsident vor aller Welt den Papst anpöbelt, aber schon. Und wenn man sich so umhört im „Bible Belt“ der USA, hat er es damit dann doch zu weit getrieben.
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