SZ 07.05.2026
14:32 Uhr

(+) Katholische Kirche: Das wird weder den Papst noch den Präsidenten beeindrucken


US-Außenminister Rubio sollte in Rom das Verhältnis zwischen Donald Trump und Leo XIV. wieder ins Reine bringen. Gelungen ist ihm das wohl kaum.

(+) Katholische Kirche: Das wird weder den Papst noch den Präsidenten beeindrucken

Auch wenn er vor seiner Visite im Vatikan sagte, er wolle mit dem Papst über Probleme wie Christenverfolgung sprechen, so war doch klar, was Marco Rubio, US-Außenminister von Donald Trumps Gnaden, wirklich in Rom im Sinn hatte: die Dinge wieder ins Reine bringen zwischen seinem Boss, dem Präsidenten, und dem Papst. Denn in den vergangenen Tagen war es zu einem Spektakel gekommen, das es so noch nie gegeben hat: Der erste Mann Amerikas legte sich öffentlich mit dem Oberhaupt von nicht weniger als 1,4 Milliarden Katholiken weltweit an (gut 70 Millionen von ihnen sind US-Bürger; die katholische Kirche ist die größte Religionsgemeinschaft in den Vereinigten Staaten).

Dass Donald Trump sich für eine Art Auserwählten hält, ist nichts Neues. Dass ein US-Präsident vor aller Welt den Papst anpöbelt, aber schon. Und wenn man sich so umhört im „Bible Belt“ der USA, hat er es damit dann doch zu weit getrieben.

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