So weltberühmt, wie alle immer behaupten, kann die englische Premier League gar nicht sein. Man kennt zwar all die Erzählungen über diese globalisierte Liga, von der in den Bars in Bangkok, Singapur und Seoul jedes einzelne Spiel übertragen wird, während man mitunter auf völliges Unverständnis stößt, wenn man dort auf eine parallel stattfindende Partie zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund hinweist. Alle Fußballprofis, die etwas auf sich halten, wollen in die Premier League, selbst wenn sie dafür einen kontinentalen Champions-League-Klub verlassen müssten, um zu einem englischen Tabellenzwölften zu wechseln.
