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19.05.2026
21:09 Uhr
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Mit ihrer Münchener „Literaturhandlung“ riskierte Rachel Salamander eine Grenzüberschreitung und machte jüdisches Denken wieder sichtbar. Wenn ihr Wirken nun in ein Archiv geht, dann hoffentlich für eine bessere Zukunft.

Handelt mit Literatur, nicht bloß mit Büchern: Rachel Salamander. Florian Peljak
Archive bewahren Gedächtnis. Mit dem in der Münchner Monacensia im Hildebrandhaus etablierten „Archiv Salamander“ wurde dem in Deutschland nach 1945 erwachsenen jüdischen Literatur- und Kulturgedächtnis ein auf Dauer eingerichteter Ort gestiftet. Die dort abgelegte geronnene Zeit war wesentlich einer lebendigen Einrichtung erwachsen: der von Rachel Salamander begründeten und von ihr Jahrzehnte in der Münchner Maxvorstadt geführten „Literaturhandlung“.
Er prägte den Begriff „Zivilisationsbruch“ für den Holocaust und denkt Geschichte als einer der ersten universell: Glückwunsch an meinen Freund, den deutsch-israelischen Historiker Dan Diner, zum 80. Geburtstag.
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