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05.05.2026
13:17 Uhr
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Der Ex-Chef der Bundespolizei ist von der US-Justiz angeklagt – wegen eines Muschelbildes. Damit habe er angeblich „wissentlich und vorsätzlich gedroht, den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu töten“.

James Comey, hier im Jahr 2018, brachte Donald Trump bereits in dessen erster Amtszeit gegen sich auf. Justin Tang/The Canadian Press/AP/dpa
Wäre diese Geschichte ein Roman, fiele sie bei den Kritikern durch. „Unglaubwürdig“, würde das Verdikt lauten. Die Handlung: Im Land der unbegrenzten Meinungsäußerungsfreiheit wird ein ehemaliger FBI-Chef angeklagt, weil er am Strand mit Muscheln eine Zahl legte und auf Instagram ein Bild davon veröffentlichte. Laut der Anklageschrift hat er mit diesem Bild „wissentlich und vorsätzlich gedroht, den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu töten“.
Tucker Carlson erklärt in einem erstaunlichen Interview mit der „New York Times“, wie es zu seinem Bruch mit Donald Trump kam. Die Welt, der er lange angehörte, will er dabei als korrupt entlarven.
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