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08.04.2026
12:40 Uhr
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Die Hisbollah hatte verkündet, die Attacken auf Israel einzustellen. Netanjahu aber bombardiert, als gehe es um einen neuen Rekord.

Am Tag nach der von Donald Trump geschlossenen Waffenruhe beobachten Männer Folgen einer Explosion in Südlibanon. Adnan Abidi/REUTERS
Es dauerte nur wenige Minuten, bis die Bewohner im Süden von Libanon merkten, dass die Waffenruhe nicht für sie gilt. Kurz nachdem sich die USA und Iran unter Vermittlung von Pakistan auf eine Waffenruhe geeinigt hatten, schlug in einem Café in Saida im Süden des Landes eine israelische Rakete ein, mindestens acht Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein, darunter ein Soldat der libanesischen Armee, die gar kein Teil dieses Konfliktes ist. Wenig später folgten weitere Angriffe, eine israelische Drohne zerstörte ein Auto auf einem Highway nahe Qasmiyeh, in Shabriha wurde ein Gebäude in die Luft gejagt. So ging es weiter.
Drei, zwei, eins, Deal. Nach der vereinbarten Waffenruhe zwischen den USA und Iran kann die Welt durchatmen. Bis die nächste Deadline kommt.
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