SZ 17.03.2026
16:05 Uhr

(+) Israel: Auf diese Weise lässt sich die Hisbollah nicht besiegen


Wieder einmal rückt die Armee in den Süden Libanons ein, um der schiitischen Miliz Herr zu werden. Als wären derlei Versuche nicht schon mehrmals gescheitert.

(+) Israel: Auf diese Weise lässt sich die Hisbollah nicht besiegen

Es geht wieder los. Israelische Panzer rollen in den Süden Libanons, etwa eine Million Menschen sind auf der Flucht. Es ist die fünfte israelische Invasion in ebenso vielen Jahrzehnten. Erfolgreich waren sie bisher nie, und es deutet wenig darauf hin, dass es dieses Mal anders sein könnte. In den Jahren 2006, 2024 und 2026 waren die Auslöser immer die gleichen: Angriffe der Hisbollah auf den Norden Israels. Sich dagegen zu wehren, ist legitim, die Frage ist nur, wie. Die Regierung von Benjamin Netanjahu hat aus den gescheiterten Invasionen der vergangenen Jahrzehnte offenbar den Schluss gezogen, es einfach noch einmal zu probieren, nur mit noch mehr Gewalt. Israelische Politiker und TV-Kommentatoren wollen, dass Libanon zum neuen Gaza wird. Sie sind auf einem guten Weg; in nur zwei Wochen wurden etwa 1000 Menschen getötet, darunter viele Kinder, Frauen und Sanitäter.

Russlands Feldzug gegen die Ukraine und die US-Angriffe auf Iran treffen Europa politisch und wirtschaftlich hart – auch durch die Wechselwirkungen der Konflikte. Hinzu kommt ein hausgemachtes EU-Problem.

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