SZ 17.03.2026
16:58 Uhr

(+) Iran-Krieg: Warum Friedrich Merz es riskiert, Donald Trump zu verärgern


Die jüngste Absage des Bundeskanzlers an den Krieg der USA gegen Iran war die deutlichste – und sie ist weltweit gehört worden. Trumps Antwort könnte die Bundesregierung hart treffen. Und die Ukraine.

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Es kommt zurzeit nicht oft vor, dass Sozialdemokraten den Bundeskanzler so uneingeschränkt loben. Doch SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat es am Dienstagnachmittag getan. Er sei froh, dass Friedrich Merz deutlich gemacht habe, dass der Iran-Krieg der USA „nicht unser Krieg ist“ und sich Deutschland auch nicht an einem Einsatz in der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus beteiligen werde, sagte Miersch.

Russlands Feldzug gegen die Ukraine und die US-Angriffe auf Iran treffen Europa politisch und wirtschaftlich hart – auch durch die Wechselwirkungen der Konflikte. Hinzu kommt ein hausgemachtes EU-Problem.

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