SZ 29.05.2026
15:05 Uhr

(+) Iran-Krieg: Trump und die Meister der Kaugummi-Taktik


Frustrierte Verhandler, verhärtete Fronten – die Diplomatie zwischen den USA und Iran tritt weiter auf der Stelle. Können die Mullahs den Nichtfrieden länger durchhalten als der US-Präsident?

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Die Kontrolle über die Straße von Hormus hat sich für Iran als wirkungsvolles Druckmittel erwiesen. Undatierte, von der Nasa zur Verfügung gestellte Satellitenaufnahme. The Visible Earth/NASA/dpa

US-Luftangriffe gegen iranische Stellungen, Teheraner Raketen auf Kuwait und fruchtlose Vorverhandlungen. Offensichtlich verlaufen die Friedensgespräche der USA mit der Islamischen Republik Iran so zäh, dass sich die Kriegsgegner nicht einmal auf eine weitere zweimonatige Waffenruhe und den Fahrplan für die eigentlichen Verhandlungen einigen können. Der amerikanische Vizepräsident J. D. Vance hat den Zwischenstand wachsweich umrissen: Es gehe „vor und zurück bei ein paar Sprachregelungen“, einschließlich der Frage des Teheraner Atomprogramms.

Der US-Präsident gibt sich gern als begnadeter Stratege, agiert aber widersprüchlich und unvorbereitet – beim Iran-Krieg ebenso wie gegenüber Russland und China. Schon als Geschäftsmann gelang Trump nicht jeder Deal.

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