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03.04.2026
13:55 Uhr
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Was die gegenwärtige Weltlage mit Platon und dem „Du darfst“-Zwiebelhackbraten zu tun hat: Ein Gespräch mit dem Philosophen Peter Sloterdijk, das zu einem erstaunlich hoffnungsvollen Bekenntnis führt.

Peter Sloterdijk bei einer Tagung im Schloss Elmau. Mark Siaulys Pfeiffer
Unter den Zeitdiagnostikern ist der Philosoph Peter Sloterdijk traditionell der realistisch kühle Psychopolitiker. In seinem neuen Buch „Der Fürst und seine Erben – Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute“ (Suhrkamp) stellt er mit Niccolò Machiavelli die „Fürstenfrage“. Nicht aber als Berater der Herrscher, sondern als Analytiker der Beherrschten. Seine Beobachtung: Wir Bürger der (liberal-)demokratischen Welt sind angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen auf fatale Art unversöhnt mit unserem Bedürfnis nach Macht und mächtigen Herrschern.
Das Weltmachtgefüge verschiebt sich, und es fällt nicht leicht, dabei zuversichtlich zu bleiben. Ein paar Gründe dafür gibt es aber, sie finden sich ausgerechnet bei dem abgeklärten Optimisten Peter Sloterdijk.
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