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02.07.2026
17:13 Uhr
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Der damals 33-jährige Tabakpflanzer Thomas Jefferson verfasste im Sommer 1776 die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Über das Paradox eines Dokuments, das Amerika bis heute prägt.

Die Gründerväter: Benjamin Franklin, John Adams und Thomas Jefferson (von links) beim Ausarbeiten der Unabhängigkeitserklärung in Philadelphia 1776. Nach einem Gemälde von Jean Léon Gerome Ferris. IMAGO/GRANGER Historical Picture
Auf einem Obelisken über seinem Grab hat der amerikanische Staatsmann Thomas Jefferson festhalten lassen, was er für seine drei größten Lebensleistungen hielt. Aufgeführt sind da nicht etwa seine zwei Amtszeiten als dritter Präsident der USA Anfang des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit verdoppelte Jefferson das Territorium der Vereinigten Staaten in einem Kaufvertrag mit dem französischen Kaiser Napoleon. Weite Landstriche jenseits des Mississippi wechselten den Besitzer. Mehr als ein Dutzend heutiger US-Bundesstaaten geht auf Jeffersons Deal zurück. Offenbar nicht so wichtig. Unerwähnt bleibt auch seine Rolle als Vizepräsident, sein Wirken als erster Außenminister seines Landes oder als Botschafter in Frankreich.
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