SZ 20.04.2026
16:36 Uhr

(+) Gewalt im Fußball: Wie die Polizei eine der größten Hooligan-Schlachten in Münchens Fußballgeschichte verhinderte


500 Fans des VfB Stuttgart verabreden sich vor der Allianz-Arena mit ebenso vielen FC-Bayern-Anhängern, um sich zu prügeln. Polizisten gehen mit Reizgas und Knüppeln dazwischen – doch warum werden am Ende nur die Auswärts-Fans in Gewahrsam genommen?

(+) Gewalt im Fußball: Wie die Polizei eine der größten Hooligan-Schlachten in Münchens Fußballgeschichte verhinderte
Teilweise vermummten sich die Fußballfans, die sich offenbar zu einer Massenschlägerei verabredet hatten. EinsatzReport24/dpa

Die Polizisten waren offenbar völlig überrascht: Gerade hatten sie einen Schwung Fans des VfB Stuttgart am U-Bahnhof Fröttmaning abgeholt und geleiteten ihn Richtung Allianz-Arena. Plötzlich setzte sich die Masse in Bewegung und lief Richtung Esplanade, wo der Wagen des FC-Bayern-Fanprojekts stand. Dort wurden sie bereits erwartet – eine Menge Bayern-Fans hielt sich bereit, als wüssten sie von der bevorstehenden Konfrontation. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Park&Ride-Parkhaus, das offensichtlich als Kampfplatz ausgewählt worden war. Schließlich standen dort 500 VfB-Ultras etwa genau so vielen Bayern gegenüber und boten einander Körperverletzungen an.

Zwischen den Anhängern des FC Bayern und des TSV 1860 München gerät etwas ins Rutschen. Es wächst eine Generation heran, die sich fast schon militärisch organisiert, die Regeln bricht und Rivalen überfällt. Einblicke in eine bewegte Szene.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: