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20.04.2026
15:08 Uhr
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Am frühen Morgen schwimmt der gestrandete Wal plötzlich los, Zehntausende schauen ihm dabei zu, eine private Rettungsinitiative begleitet ihn. Dann sitzt er wieder fest. Was das für seine Überlebenschancen bedeutet.

Ein Schlauchboot mit Helfern fährt neben dem schwimmenden Wal her. Jens Büttner/dpa
Man hätte ahnen können, dass noch Leben in dem Tier ist. Am Freitagmorgen, Tag 18 vor der Insel Poel, schien der Wal plötzlich zu beben. Reglos hatte er bis dahin in der Kirchsee vor Wismar gelegen, sah von Weitem aus wie ein Stein. Nun hob er den Buckel aus dem Brackwasser, schlug mit der Fluke und drehte sich ein Stück. So sehr, dass sie in den Livestreams die Kameras nachjustieren mussten.
Der Buckelwal vor Wismar wird sterben. „Er kann nicht mehr“, sagen die Meeresbiologinnen Anja Gallus und Lisa Klemens, die bei ihm waren. Was seine Geräusche wirklich bedeuten, warum Menschen ihm nicht mehr helfen können und wie sie ihn sezieren werden.
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