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13.04.2026
14:50 Uhr
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Tia, Toni und Ronia sind Mitte zwanzig – und entdecken gerade, wen sie wirklich begehren. Über ein Gefühl, das immer schon da war, nur noch keinen Namen hatte.

Warum dauert es bei manchen Frauen einige Jahre, die eigene Queerness zu erkennen? imago; Bearbeitung SZ
Tia ist Anfang zwanzig. Sie liegt in einem Seminarhaus auf dünnen Matratzen, umgeben von jungen Leuten aus ihrem Studierendenmagazin. Neben ihr zieht sich Aurelia um: rote Haare, helle Haut, burgunderfarbene Spitze. „Ich musste sie die ganze Zeit angucken“, sagt Tia heute und lacht. „Sie hatte auch so schöne Unterwäsche an. Ich fand sie halt einfach nur ultra hot.“
Flüchtige Bettgeschichten kommen immer wieder vor. Aber was macht das mit einer Clique? Und was sagt es über eine Generation aus, die Intimität neu verhandelt – und häufig von ihr überfordert ist?
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