SZ 10.04.2026
16:36 Uhr

(+) Fußball-WM 2026: Don und Johnny halten die Hand auf


US-Präsident Trump und Fifa-Boss Infantino lenken die WM-Vorbereitungen wie ein bizarres Festspielkomitee. Dabei verfolgt der Weltverband ein ganz eigenes Ziel: das Turnier und die Fans auszupressen wie eine Zitrone.

(+) Fußball-WM 2026: Don und Johnny halten die Hand auf
Sie kommen allmählich als Laurel und Hardy des Weltfußballs an: Fifa-Präsident Gianni Infantino (links) und US-Präsident Donald Trump bei der WM-Auslosung im vergangenen Dezember. Koen van Weel/Imago

Noch zwei Monate, dann geht sie los: die größte, schönste, spektakulärste Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten! Jedenfalls wenn man Don und Johnny glauben darf, den Chefmanagern des Events, US-Präsident Donald Trump und Fifa-Patron Gianni Infantino. Brüder im Geiste, die ob all ihrer schrägen Turteleien und politischen Slapstickeinlagen zunehmend als Laurel und Hardy des Weltfußballs ankommen.

Gianni Infantino führt die Fifa von Skandal zu Skandal – und die Justiz schaut zu. Nicht nur in der Schweiz, auch in den USA. Steckt dahinter System? Recherchen zeigen, wie eine Konstellation entstand, die alle zufriedenstellte: Der Fifa-Boss ist unantastbar – und Amerika hat die WM 2026. Die Geschichte eines schmutzigen Masterplans.

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