SZ 11.07.2026
15:31 Uhr

(+) Fußball-Nationalmannschaft: DFB grundsätzlich einig mit Jürgen Klopp über Bundestrainer-Amt


Die „Eckpunkte eines potenziellen Vertrages“ seien verhandelt, teilt der Deutsche Fußball-Bund mit. In der kommenden Woche sollen weitere Gespräche folgen – dann wird es auch um Klopps Engagement bei Red Bull gehen.

(+) Fußball-Nationalmannschaft: DFB grundsätzlich einig mit Jürgen Klopp über Bundestrainer-Amt

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und sein Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp sind sich nach ihrer ersten Verhandlungsrunde in New York über „Eckpunkte eines potenziellen Vertrages“ einig. Darüber informierte der DFB am Samstagnachmittag in einer ansonsten wenig aufschlussreichen Mitteilung.

„DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke haben gestern in New York ein erstes intensives Gespräch mit Jürgen Klopp zur möglichen Übernahme des Amtes des Bundestrainers geführt“, hieß es darin. „Bei dem konstruktiven Austausch wurde eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt.“ Die Gespräche werden „in der kommenden Woche fortgesetzt“.

Ein Jahr nach seinem Wadenbeinbruch sucht Jamal Musiala nach seiner früheren Form. Der FC Bayern glaubt weiterhin an ein vollständiges Comeback – hat aber nun sicherheitshalber ein paar Optionen mehr.

Beide Seiten seien „zuversichtlich, dass die Verhandlungen – vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull – letztlich erfolgreich abgeschlossen werden können“. Ein möglicher Vertrag müsse „final in einer gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG beschlossen werden“.

Klopp soll einen Vertrag über einen WM-Zyklus bis 2030 unterschreiben. Zum DFB mitbringen soll er seine langjährigen Vertrauten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders, die als Co-Trainer eingeplant sind. Klopps Gehalt soll knapp über jenen sieben Millionen Euro liegen, die der inzwischen zurückgetretene Julian Nagelsmann pro Jahr kassierte.

Offen ist, wie Klopps Vertrag als Fußball-Chef des Red-Bull-Imperiums (bis 2029) aufgelöst wird. Ein Vorschlag soll sein, dass Klopp zwar nicht mehr „Head of Global Soccer“ beim Brausekonzern ist, dafür aber „Markenbotschafter“ bleibt – trotz eines Engagements als Bundestrainer. Im Gegenzug würde der DFB sich eine Ablöse in Millionenhöhe sparen. Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff soll im Laufe der Woche für Gespräche nach New York fliegen, wo Klopp als WM-Experte für MagentaTV arbeitet.

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