|
28.09.2026
14:59 Uhr
|
In einer Grundsatzrede in Metz ruft Leo XIV. Europa dazu auf, der globalen „Abwärtsspirale“ entgegenzutreten. Er spricht auch darüber, was es aus seiner Sicht für den Frieden braucht.

Was war das nun: ein Appell oder schon ein politisches Manifest? Leo XIV. hat in einer Rede mit dem Titel „Die Wurzeln Europas für Frieden und Einheit“ im ostfranzösischen Metz die „immer barbarischeren“ Beziehungen zwischen den Staaten in der Welt gegeißelt. „Leider ist der Krieg heute sogar in Europa wieder ausgebrochen: ein neues ‚sinnloses Gemetzel‘, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert“, sagte der Papst. Er meinte damit wohl den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, ohne ihn namentlich zu erwähnen.
In Frankreich lassen sich gerade erstaunlich viele Erwachsene taufen, was doch etwas überraschend ist in diesen Zeiten. Da passt es ja, dass jetzt auch noch der Papst kommt. Von Menschen, die Halt suchen in einer Welt ohne Halt.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: