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12.04.2026
16:47 Uhr
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Frankreichs früherer Präsident belastet im Berufungsverfahren um den mutmaßlichen Korruptionspakt mit Libyen engste Weggefährten schwer. Treibt ihn die Angst vor einer erneuten Gefängnisstrafe?

Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy auf dem Weg in den Gerichtssaal in Paris am 7. April. KENZO TRIBOUILLARD/AFP
Politische Freundschaften gehören gemeinhin nicht zu den solidesten, gerade in Frankreich. Doch nun erleben die Franzosen einen Bruch von seltener Brutalität. Nicolas Sarkozy, Präsident der Republik von 2007 bis 2012, lässt im Berufungsverfahren wegen mutmaßlicher Millionen aus Libyen zur Selbstverteidigung seine engsten Weggefährten fallen. Er opfert sie.
20 Tage lang war Nicolas Sarkozy im Gefängnis. Offenbar lang genug, um darüber ein Büchlein zu schreiben. Darin beweint er sich selbst und teilt ordentlich aus – doch eine Politikerin kommt auffallend gut weg.
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