SZ 12.09.2026
21:09 Uhr

(+) Filmfestspiele in Venedig: Vielleicht geht die Welt nächstes Jahr noch mal unter


Die Filmfestspiele in Venedig ließen dieses Jahr Zweifel aufkommen, ob glamouröse Filmfestivals überhaupt noch in die Gegenwart passen. Sie haben aber auch gezeigt, was verschwinden würde.

(+) Filmfestspiele in Venedig: Vielleicht geht die Welt nächstes Jahr noch mal unter
May el-Toukhy (rechts) war zunächst die einzige Frau, die mit einem Film in den Wettbewerb um den Goldenen Löwen eingeladen wurde. Dann gewann sie ihn tatsächlich – und feierte mit ihrer ebenfalls prämierten Hauptdarstellerin Mathilde Arcel.
Scott A Garfitt/Invision/AP/dpa

Am Donnerstag wehrte sich das Meer dann doch einmal. Eineinhalb Wochen lang hatte die Sonne mit eiserner Fröhlichkeit herabgebrannt auf die Stadt, über die Thomas Mann einst geschrieben hatte, sie verberge „aus Gewinnsucht“ eine in ihr rumorende Krankheit. Gegen Ende der Filmfestspiele von Venedig aber, am Donnerstag, als dort ein Dokumentarfilm über angeblich systematische Kriegsverbrechen der israelischen Armee in Gaza 25 Minuten lang stehend beklatscht wurde, verdunkelte sich der Himmel. Ein Sturm trieb schwere Wellen an den Strand vor den Festivalbauten.

Erstmals ist eine seit Jahren erwartete Enthüllungsdoku über den womöglich gefährlichsten Mann der Welt zu sehen. „Musk“ ist knapp vier Stunden lang. Was hat Filmemacher Alex Gibney herausgefunden?

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