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15.04.2026
13:42 Uhr
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„Der Postillon“ sendet jetzt täglich Satire-Nachrichten im Fernsehen. Das ist konsequenter Schwachsinn – und genau das, was es in diesen Zeiten braucht.

Thieß Neubert moderiert „Postillon TELEvision“ mit der nötigen Gravitas, die Meldungen wie „Mettigel von Auto überfahren“ verdienen. Der Postillon/TELE 5
Kleines Quiz zu Beginn: Sie bekommen jetzt zwei Meldungen aus den vergangenen Tagen zu lesen. Die eine entspringt dem Irrsinn der Satire, die andere dem Wahnsinn der Realität. Was ist was? Erste Meldung: „Trainerrauswurf bei Fortuna Düsseldorf – Auf Markus Anfang folgt Alexander Ende“. Zweite Meldung: „Iran-Verhandlungen gescheitert – Trump sperrt Straße von Hormus jetzt selbst“. Okay, mieser Trick. Beides ist so passiert, was zu einer grundsätzlichen Frage unserer Zeit führt: Wenn sich die Welt dem Wahnsinn hingibt, wo soll da noch Platz für den Irrsinn der Satire sein?
Das einfachste Mittel gegen Kritik scheint vielen heute Ironie zu sein. Das ist anstrengend und im Fall der Mächtigen gefährlich. Über das neue Zeitalter der Selbstparodie.
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