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29.09.2026
21:38 Uhr
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Christian Bauer ist während einer Sitzung im Rathaus zusammengebrochen. Alle Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Grafings Bürgermeister Christian Bauer (CSU) ist ganz plötzlich verstorben. Laut ersten Berichten ist der 57-Jährige am Dienstagabend während einer Sitzung des Bauausschusses zusammengebrochen. Obwohl Rettungskräfte schnell vor Ort waren, sind alle Reanimationsversuche gescheitert.
Ebersbergs Landrat Robert Niedergesäß (CSU) hat deswegen eine Arbeitsgruppensitzung der Fraktionen des Kreistags an diesem Dienstagabend abgebrochen. Er schreibt: „Wir sind alle fassungslos, bestürzt, voller Traurigkeit und in Gedanken bei Christian Bauer und bei seiner Familie.“ Bauer war seit mehr als 30 Jahren verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
Anfang des Jahres ist Christian Bauer in seine zweite Amtszeit als Bürgermeister gegangen. 2020 hatte der damalige Kämmerer der Stadt Grafing für die CSU gegen seine Chefin Angelika Obermayr von den Grünen kandidiert – und gewann die Stichwahl mit 54,0 Prozent der Stimmen. Im März 2026 wurde er als Amtsinhaber mit 60,8 Prozent bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.
Bei seinem ersten Wahlkampf 2019 beschrieb der damalige CSU-Vorsitzende Florian Wieser Bauer folgendermaßen: „Er brennt für Grafing und ist gleichzeitig besonnen in seinen Entscheidungen. Er ist als langjähriger Grafinger vielen Bürgerinnen und Bürgern bekannt und in der Vereinswelt bestens vernetzt“. Mehr als 20 Jahre war Bauer zu dem Zeitpunkt Stadtkämmerer „und mit den Aufgaben und Herausforderungen einer Kommunalverwaltung vertraut wie kaum ein anderer. Gegenüber seinen Mitarbeitern hat Bauer klare Führungskompetenz, Geradlinigkeit und Durchsetzungskraft bewiesen“, schrieb Wieser.
Der Mitteilung zufolge nannte Bauer damals als Hauptmotivation für die Kandidatur das Ziel, „als Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger da zu sein und gemeinsam mit ihnen Grafing nachhaltig und positiv zu entwickeln und die Lebensqualität in Grafing zu steigern“.
In den Promi-Zelten winken sie mit 500-Euro-Scheinen, dann knien sie auf dem versifften Klo, um eine Line zu ziehen. Und die Fahnder? Lauschen, schlagen zu – und blicken oft in menschliche Abgründe.
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