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19.05.2026
14:48 Uhr
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Der Arzt Mubarak Kano kümmert sich in Ostkongo um Ebola-Erkrankte. Er beschreibt die „katastrophal schlechte“ Ausstattung der Krankenstationen - und warnt vor einer weltweiten Ausbreitung.

Sicherheitsvorkehrungen in Goma, Demokratische Republik Kongo: Ein Mitarbeiter eines Krankenhauses misst einer Besucherin die Temperatur. JOSPIN MWISHA/AFP
Mubarak Kano kämpft im Osten der Demokratischen Republik Kongo gegen Ebola – und fühlt sich von der internationalen Gemeinschaft im Stich gelassen. Der 40 Jahre alte Chefarzt des Centre Neuro-Psychopathologique in Bunia in der Provinz Ituri klagt, dass die Hilfe viel zu langsam anlaufe. Und er warnt vor einem Flächenbrand. Mehr als 500 Verdachtsfälle wurden seit Ende April entdeckt, 131 Menschen sind bereits gestorben.
Ebola ist in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda keine Unbekannte, doch dieses Mal ist einiges anders. Warum ist das Virus so schwer einzudämmen? Und besteht Gefahr auch für andere Länder?
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