|
19.03.2026
22:18 Uhr
|
Die EU-Regierungen halten sich aus dem Krieg gegen Iran tunlichst heraus, sind mit der Energiekrise aber doch: mittendrin. Beim Gipfel in Brüssel wird deutlich, wie gefährlich die Lage für Europa ist.

Friedrich Merz beginnt den Tag mit einem leicht verstolperten Satz, der schon alles verdichtet, was auf dem Spiel steht. „Es geht jetzt in der Tat darum“, sagt der Bundeskanzler, als er kurz vor den Fernsehkameras haltmacht, „in dieser sich immer schwieriger zeigenden Welt Europa zu behaupten.“ Eine sich immer schwieriger zeigende Welt also, in der wenige Stunden vor Merz’ Auftritt eine ballistische Rakete aus Iran in Ras Laffan eingeschlagen ist, der wichtigsten LNG-Produktionsanlage der Welt in Katar. Eine Welt, in der US-Präsident Donald Trump das Verteidigungsbündnis Nato bedroht, weil sich die Bündnispartner nicht an seinem Angriff auf Iran beteiligen wollen.
Mehrere Tausend Ziele haben die USA und Israel bisher in Iran und Libanon getroffen, schon jetzt gibt es Tausende Tote. Iran und seine Verbündeten antworten mit Angriffen auf die Nachbarländer. Die aktuelle Lage in Karten, Satellitenbildern und Videos – täglich aktualisiert.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: